Der Jugendrat auf großer Bühne

Der Jugendrat auf großer Bühne

Ein bisschen aufregend war es schon, aber dann lief sie richtig gut, die Präsentation von Gracia Ebner und Tobias Mühlbauer auf der Regionalkonferenz der BürgermeisterInnen und Jugendbeauftragten des Planungsverbands der Region Donau-Wald. Die beiden SprecherInnen des Jugendrats durften am vergangenen Montag, den 22.10.18 auf großer Bühne präsentieren, was in den letzten zwei Jahren in Viechtach auf die Beine gestellt wurde. Zusammen mit Franz Wittmann (1. Bürgermeister) wurde dem breiten Publikum vorgestellt, wie es zum Jugendrat in Viechtach kam, warum es den Jugendrat gibt und was er macht. So bekamen die interessierten ZuhörerInnen viele Antworten auf diese Fragen präsentiert. Der frische Wind und die Motivation des Jugendrats war deutlich im Raum zu spüren.

Die Stadt Viechtach ist eine Kommune mit Zukunft, so der Bürgermeister, die Jugendarbeit werde als wichtiger Standortfaktor gesehen und man wolle den Jugendlichen Möglichkeiten bieten, sich einzubringen, damit sie selbst am Geschehen und der Entwicklung der Stadt mitwirken können. Zur Entstehungsgeschichte wurde aufgezeigt, dass der Jugendrat das Ergebnis einer Befragung Jugendlicher war, deren Auswertung ergab, dass eine direkte Beteiligung gewünscht wird. Erst daraufhin sei der Jugendrat initiiert worden. Richtig spannend wurde es, als der Bürgermeister das Wort an die JugendrätInnen übergab. Gracia Ebner und Tobias Mühlbauer erzählten von ihrer eigenen Geschichte, wie sie zum Jugendrat kamen und was ihre Motivation dahinter war. Ganz klar wurde, dass die beiden, so wie sicherlich ein Großteil der JugendrätInnen, aktiv etwas verändern möchten, statt sich nur darüber zu beschweren, dass in Viechtach wenig geboten ist.

Deutlich wurde dann auch, wie viel Energie hinter dem Jugendrat steckt und welch positive Projekte in den jeweiligen Arbeitsgruppen bereits umgesetzt wurden. Von der Wildbahn bis zum sauberen Badeplatz am Regen war viel dabei und das Publikum staunte nicht schlecht!

Sicherlich dürften einige der anwesenden BürgermeisterInnen und Jugendbeauftragten sich nun die Frage stellen, wie sie in ihrer eigenen Kommune gute Strukturen für die Miteinbindung von Jugendlichen in das Stadtgeschehen ermöglichen können. Inspiration dazu gab es allemal.