BikeBahnBus-Projekt Part I: E-Mountainbiketour mit Fahrtraining

BikeBahnBus-Projekt Part I: E-Mountainbiketour mit Fahrtraining

Am 22 Juni sind wir (drei Mitglieder des Jugendrates und zwei weitere Jugendliche) aufgebrochen und wollten die Vorzüge von E-Mountainbikes jetzt mal persönlich kennen lernen.

Finanziert wurde unser Projekt von der Umweltstation Viechtach. 
Ein großer Dank geht dabei an den Matthias Rohrbacher vom Naturpark.

emtb1Dazu fuhren wir zusammen nach Bodenmais zum Sport Weinberger, bei welchem wir fünf elektrische Fahrräder (inklusive Helm;) gemietet haben.

Bevor wir nun zum ersten Teil des Fahrtechniktrainings aufbrachen, lernten wir unseren Guide Christian kennen. Dieser hat uns dank Bayerwald Bike den ganzen Tag begleitet und sein Wissen an uns weitergegeben. An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an Karin Wittmann von Bayerwald Bike. 😊

Der erste teil des Fahrtechniktrainings bestand darin Grundlagen einzuüben. Das Einnehmen der richtigen Positionen auf dem Mountainbike, richtiges Bremsen, den E-Motor zur richtigen Zeit ab- und zuschalten, usw.

Nach ca. einer dreiviertel Stunde Training machten wir uns auch schon gemeinsam auf zur geplanten Tour nach Böbrach, zum Gasthof Eck. Der Hinweg war größtenteils durch den Wald, wie es sich für richtige Mountainbiker gehört. Wir sollten auch mit dem Akku noch sparen, damit wir den Weg zurück schaffen. Wahrscheinlicher war es jedoch, dass unser Guide wollte, dass wir uns etwas anstrengen. 😉

Durch den Wald durften wir Verschiedenes testen; steile Abfahrten, oder auch steile Streckenabschnitte, die wir  Dank des E-Motors und unseres Guides alle meisterten.

Gegen 13 Uhr erreichten wir den Gasthof und kehrten dort ein. Dort trafen wir auch noch andere Mountainbiker, von denen jedoch die meisten das Pech hatten, auf die elektrische Unterstützung verzichten zu müssen. Das Essen war hervorragend. 😉

Nach der Mahlzeit machten wir uns auf den Weg zu einem nahe gelegenen „Sandplatz“ in Böbrach, wo wir den zwieten Teil des Fahrtechniktraining starten konnten.

Dieser war vor allem ein Geschicklichkeitstraining. Dieses war unterteilt in fünf Parkour-ähnliche Elemente. Die erste Übung war Fahren über ein Brett, was sich als sehr viel schwieriger herausstellte als gedacht. Die Zweite Übung bestand darinüber eine  Wippe zu fahren. Ein Schrittgeschwindigkeitsslalom war die Nummer drei des Parcours. Bei der vorletzten Übung musste man in einem rechten Winkel (90 Grad) abbiegen, ohne die Hütchen umzuwerfen und bei der letzten Übung musste man mit VOIGAS auf eine kleine Ziegelsteinwand zufahren und versuchen so knapp wie möglich davor zu bremsen.

 

Das Wichtiemtb 2gste bei allen Übungen war es vorausschauend zu fahren, der „Blick in die Ferne“, also nicht auf den Boden schauen, und ein richtiges Gefühl zwischen Treten und Bremsen zu entwickeln.

Den Rückweg traten wir aus Gründen der Faulheit auf dem etwas kürzerem Fahrradweg an und fuhren auch durchgehend im „Turbo“ Modus des E-Bikes.

Gegen 15:30 Uhr waren wir wieder zurück am Anfangspunkt, wo wir unsere Fahrräder anketteten und uns schweren Herzens von unserem Begleiter Christian trennten

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Das E-Bike ähnelt durch die Unterstützung des Motors schon fast einem Mofa und lässt sich somit auch über weite und steile Strecken angenehm fahren, was uns als ungeübten Fahrradfahrern sehr zugute kam.

Sollte man Lust bekommen auf E-Mountainbike fahren, dann ist ein Fahrtechniktraining sehr empfehlenswert, da es einem die Grundlagen gut näherbringt und man so das Unfallrisiko stark verringert, sowie den Spaß stark erhöht.

Uns fünf Teilnehmern hat der Ausflug jede Menge Spaß gemacht. Außerdem konnten wir so erste Erfahrungen auf dem E-MTB sammeln.

Einige der Teilnehmer könnten sich ein E-Bike gut als Auto-Alternative vorstellen, was jedoch aufgrund der hohen Preise für gute Modelle momentan noch schwierig ist.

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